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Osteoporose vorbeugen und behandeln

Allein in Deutschland leiden rund 8 Millionen Menschen an Osteoporose. Etwa 85 Prozent davon sind Frauen. Bei den meisten von ihnen setzt der Verlust an Knochensubstanz – und zwar über das natürliche Maß hinaus – mit Beginn der Wechseljahre ein. Die Folge: Das gesamte Skelett ist zunehmend weniger belastbar. Entsprechend häufiger kommt es zu Brüchen, Knochen- und Rückenschmerzen oder dem so genannten Witwenbuckel.

Allerdings ist Osteoporose keine unabwendbare Alterserscheinung. Mit einer gesunden Ernährung, dem richtigen Maß an Bewegung sowie einer gezielten Behandlung mit Medikamenten lässt sich der Abbauprozess entscheidend verlangsamen. Je früher Sie damit beginnen, desto besser:

Individuell geeignetes Krafttraining nach Maß und körperlicher Verfassung, am besten anfangs begleitet von einem Physiotherapeuten und Dehnübungen können den Knochenaufbau gezielt anregen.

Ernähren Sie sich knochenfreundlich. Knochen mögen Calcium. Vitamin D hilft beim Einbau des Mineralstoffs in den Knochen. Wichtig ist es darüber hinaus auch für Nerven und Muskeln, Haut und Immunsystem. Nur wenige Nahrungsmittel, zum Beispiel fetter Fisch, liefern das Vitamin. Mit Hilfe der Sonne kann der Körper das Vitamin D aus einer Vorstufe in der Haut selbst bilden, allerdings beeinflussen viele Faktoren die Produktion von Vitamin D in der Haut. Somit ist die eigene Produktion nicht immer in ausreichender Weise gewährleistet.

Besonders unter der Behandlung mit speziellen Osteoporose-Medikamenten wie Bisphosphonaten oder Denosumab ist eine ausreichende tägliche Versorgung mit Vitamin D und Calcium entscheidend!

Eine ausreichende Schmerzbehandlung ist die Voraussetzung, um den Teufelskreis zu durchbrechen. Schonung führt zu Muskelverspannung, was wiederum die Fehlhaltung verstärkt. Die Folge sind noch mehr Schmerzen bis hin zur Bewegungsunfähigkeit und der Verschlimmerung der Osteoporose. Zur Schmerzbehandlung stehen verschiedene Schmerzmittel wie Paracetamol oder entzündungshemmende Medikamente, wie etwa Ibuprofen zur Auswahl.

Ebenfalls wichtig ist eine Sturzvorbeugung: Osteoporose-Patienten haben ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche, deshalb sollte zum Beispiel die Wohnung ausreichend beleuchtet und so eingerichtet sein, dass Stürzen vorgebeugt wird. Entfernen Sie beispielsweise rutschende Teppiche und frei liegende Kabel, die zu Stolperfallen werden könnten.

Für weitere Fragen, wenden Sie sich bitte an die Apotheken-Teams der Apotheke am Klinikum und der Marien-Apotheke.

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