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Magnesium – Motor für Muskeln und Nerven

Ohne Magnesium läuft nichts! Es gehört zu den wichtigsten Mineralien und ist für eine Vielzahl von Prozessen in unserem Körper lebensnotwendig. Immer wenn unsere Zellen Energie brauchen, benötigen sie auch Magnesium. Es stabilisiert Nerven- und Muskelfunktion und macht uns widerstandsfähiger gegenüber Stress. Es gibt unserem Herz Kraft und wirkt Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck entgegen. Magnesium ist außerdem unter anderem notwenig für Verdauung, Stoffwechsel und einen ruhigen Schlaf.

Viele Menschen leiden an einem Magnesiummangel. Weil der Wert selten bestimmt wird, bleibt dieser unentdeckt. Besonders Patienten mit Schilddrüsenproblemen, Diabetiker, Kinder, Schwangere/ Stillende oder Sportler haben einen erhöhten Magnesiumbedarf. Einige Medikamente wie zum Beispiel Cortison, Abführmittel, Antibiotika oder auch die Antibaby-Pille können ebenfalls einen erhöhten Bedarf des Minerals hervorrufen.

Ein Magnesiummangel kann sich vielfältig äußern: zum Beispiel in Krämpfen (Wade, Oberschenkel oder Zehen), Augenlidzucken oder Taubheitsgefühl/ Kribbeln in Händen. Gereiztheit, Krampfartige Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Migräne oder Schlafstörungen sind weitere mögliche Mangelerscheinungen. Das Herz reagiert auf einen Mangel unter Umständen durch Herzrasen, hohen Blutdruck oder Herzrhythmusstörungen.

Frauen benötigen ca. 300mg und Männer 400mg Magnesium pro Tag. Über die Nahrung lässt sich dies bei einer ausgewogenen Ernährung mit Geflügel, Fisch, viel Milch- und Vollkornprodukten, Nüssen, Blattgemüse, und Obst (v.a. Bananen) erreichen. Sonnenblumenkerne und Sesamsamen enthalten ebenfalls viel Magnesium. Alkohol und Koffein reduzieren die Aufnahme des Minerals.

Magnesium gibt es in vielen Formen: Kapseln, Tabletten, Dragées, Lutschtabletten, Brausetabletten, Granulaten oder Direktgranulaten. Aber Achtung: Magnesium ist nicht gleich Magnesium! Es wird am besten als organisches Magnesiumsalz vom Körper aufgenommen (z.B. als Citrat, Aspartat, oder Orotat).

Eine mögliche Nebenwirkung des Magnesiums – nämlich Durchfall – lässt sich vermeiden, wenn man die Tagesdosis auf mehrere Einnahmen pro Tag verteilt. Die Nebenwirkung des Magnesiums lässt sich aber auch zur Hauptwirkung umkehren und hat schon vielen Patienten bei hartem Stuhlgang bzw. Verstopfung geholfen.

Für weitere Fragen stehen Ihnen die Apotheken-Teams der Apotheke am Klinikum und der Marien-Apotheke gerne zur Verfügung.

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