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Gesunde Füße

Unsere Füße sind echte Allroundtalente. Auf ihnen dürfen wir gehen, stehen und laufen, klettern, springen und tanzen. Mit besonders viel Aufmerksamkeit werden diese Alleskönner jedoch meistens nicht belohnt… Zeit, dass sich das ändert, denn der Sommer bringt es an den Tag!
Nach einem langen Tag sind Ihre Füße dankbar für ein Fußbad. Warmes Wasser in Verbindung mit Rosmarin- oder Lavendelöl hilft den Füßen zu entspannen. Dabei reicht schon ein Fußbad von 5-10 Minuten aus. Wenn die Füße stark schwitzen hilft zum Beispiel der Zusatz von Salbei um die Schweißproduktion zu hemmen und die Füße natürlich zu desinfizieren.

Trocknen Sie die Füße nach dem Fußbad gründlich ab, um Fuß- und Nagelpilz vorzubeugen. Cremen Sie Ihre Füße genauso wie Ihr Gesicht regelmäßig ein. Je nach Beschaffenheit der Haut (Trockenheit, Verhornung oder Schrunden) gibt es verschiedene Cremes für die tägliche Pflege. Haben Sie Geduld, denn eine wesentliche Verbesserung dauert ca. 2-4 Wochen. Diabetiker sollten ihre Füße auf jeden Fall regelmäßig eincremen. Schrunden oder kleinere Risse in der Haut entwickeln sich schnell zu größeren Wunden. Diabetiker sollten gerade deshalb regelmäßig zur professionellen Fußpflege gehen.

Achten Sie unbedingt auf bequeme Schuhe! Ein schlecht sitzender Schuh verursacht schnell Probleme in Form von Blasen oder gar Hühneraugen. Der Schuh drückt viele Stunden pro Tag auf dieselbe Stelle und verdickt die Oberhaut. Diese Schicht verdickt sich immer weiter und schiebt sich wie ein Keil in tiefere Hautregionen. Dort werden Nervenstränge gereizt, die Folge sind zum Teil große Schmerzen. Entlasten Sie die betreffende Stelle durch zum Beispiel Druckschutzringe und entfernen Sie die Hornschicht durch spezielle Pflaster oder Tinkturen.

Eine weitere lästige Erkrankung der Füße ist der Haut- bzw. Nagelpilz. Pilze sind häufig an feuchten Orten, wie Schwimmbäder, in Gemeinschaftsduschen oder Saunen zu finden. Die Ansteckung mit dem Pilz erfolgt über infektiöse Hautschüppchen, anstecken kann sich jeder! Ungefähr 35% der Erwachsenen hatten schon mindestens einmal Fußpilz. Dieser macht sich meist durch eine schuppige, juckende Rötung zwischen den Zehen bemerkbar, ist aber auch an den Fußsohlen zu finden. Von alleine verschwindet der Fußpilz nicht, hier sind spezielle Salben nötig! Ein sofortiges Handeln ist unbedingt erforderlich, damit sich der Pilz nicht ausbreitet oder unter die Nägel kriecht. Ein Pilzbefall des Nagels ist ungleich schwieriger und aufwändiger zu behandeln als ein Hautpilz. In jedem Fall sind zusätzliche Hygienemaßnahmen erforderlich um eine immer wiederkehrende körpereigene Ansteckung zu vermeiden (getrennte Handtücher für Füße und den Rest, Desinfektionsmittel für Schuhe und Socken bei mindestens 60°C waschen)

Für weitere Fragen, wenden Sie sich bitte an die Apotheken-Teams der Apotheke am Klinikum und der Marien-Apotheke Forchheim.

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